Sommerpause auf dem Messegelände München – Ein Blick auf das Messejahr 2024
Im Sommer wird es still auf den Wegen zwischen den Hallen. Nach einem dichten Frühjahr – von INHORGENTA über Analytica bis IFAT – fühlt sich das Gelände kurz wie eine Kulisse an, die durchatmet. Hinter den Türen wird trotzdem gearbeitet: Pläne, Skizzen, Listen für den Herbst.
Rückblickend haben drei Themen den Ton gesetzt: Digitalisierung, Nachhaltigkeit und die Lust, Technik verständlich zu machen. Die IFAT hat greifbar gezeigt, wie groß die Hebel in Wasser- und Kreislaufwirtschaft sind; die Analytica, wie man komplexe Inhalte offen und freundlich präsentiert. Und die INHORGENTA hat einmal mehr bewiesen, wie wichtig Lichtstimmung und Materialwahl für Wertigkeit sind.
Nach der Pause geht es schnell: electronica und SEMICON Europa holen die Displays und Demos zurück in die Hallen; die ISPO setzt den Fokus auf Materialien und Performance. Für mich heißt das: Architektur, Interaktion und Details wieder zusammenzubringen – in Serien, die funktionieren, wenn die Messe längst vorbei ist.
Bis dahin genieße ich die Ruhe. Ein paar freie Gänge durch die Hallen, das Licht von oben, die großen Tore – und die Vorfreude auf das, was wiederkommt.
